Hallenbad Fondli in neuem Glanz

Spannendes aus dem Limmattal

Folgende Porträts erschienen
im Limmattaler Tagblatt:
Eröffnung Hallenbad Dietikon

Hallenbad Fondli in neuem Glanz

Dietikon Eröffnung und Tag der offenen Tür im sanierten Hallenbad

Auf die Eröffnung des Hallenbades wurde ungeduldig gewartet. Nun stellte man fest, dass sich die Kosten für die Sanierung gelohnt haben. Es kann wieder während vier Jahreszeiten geplanscht, geschwommen und in der Sauna geschwitzt werden.

Helen Busslinger-Simmen
„Dieses Hallenbad ist ein Plus für die Stadt Dietikon“, so lautete der Grundtenor am Eröffnungstag. Es war ein Freudentag sowohl für Wasserratten wie für die politisch Verantwortlichen, denen das Hallenbad immer wieder neu Sorgen bereitet hatte. Und dies seit Jahrzehnten. Denn der 35jährige Bau war hoffnungslos veraltet.

Zum Glück ein Ja zum Hallenbad

Das Hallenbad abreissen oder sanieren – das war die knifflige Frage, die Stadtrat wie Bevölkerung beschäftigt hat. Man erinnert sich: Im Februar 2005 bewilligte die Bevölkerung den 10,44 Millionen-Umbau an der Urne. Wie sich heute zeigt, war es ein weiterer Schritt hin zu einer modernen Stadt, die attraktiv ist für Menschen jeden Alters.

Am Tag der offenen Tür überzeugten man sich von der Schönheit und Funktionalität des neuen Hallenbades. Der Eingang mit der Cafeteria gilt neu auch für das Freibad und gibt eine gute Sicht in die Schwimmhalle. In der Halle gaukeln einem die Fenster auf den zwei Breitseiten vor, man befinde sich mitten im Grünen, braunrote Wände und Holzdecke geben viel Atmosphäre, neu sind die Garderoben, eine grössere Sauna und ein Kleinkinderbecken.

Humorvolle Schlüsselübergabe

Am Tag der offenen Tür versammelten sich rund 50 politisch Verantwortliche und Interessierte, auch aus den Nachbargemeinden, vor dem Hallenbad. Stadträtin und Hochbauvorsteherin Gertrud Disler übergab den Schlüssel zum Bad Stadtrat Roger Brunner und vergass nicht, die Verdienste von Ex-Gesundheitsvorsteherin Marianne Landolt und Ex-Stadtpräsident Hans Bohnenblust zu erwähnen. In ihrer mit Scherzen gespickten Ansprache erwähnte sie die Verdienste des Architekten Mischa Badertscher und des Fondli-Teams mit Oskar Schildknecht an der Spitze.

Stadtpräsident Otto Müller betonte, es sei für ihn eine Ehre, das sanierte Hallenbad eröffnen zu dürfen und wies auf die enorme Entwicklung der Schwimmhalle hin, die man in Dietikon erlebt: Von einer kargen Kleinanlage zu einem eleganten Freizeit- und Begegnungszentrum, ausgerüstet mit modernster Technik. Die Big Band Theddy Biedermann spielte rassige Rhythmen, Schwimmer tauchten ins Nass und Rettungsschwimmer zeigten ihr Können.

Nicht mit dem alten Bau zu vergleichen

Ein Rundgang durch die technischen Anlagen zeigte den Gästen, dass diese weitgehend computergesteuert sind. Die Aufbereitung von sauberem und warmem Wasser wird durch Solaranlagen auf den Dächern der Stadthalle und des Hallenbades unterstützt. Dem verschmutzten Wasser wird Wärme entzogen und vor der Einleitung in den Teischlibach gereinigt. Diese aufwändige Technik dient einem sowohl ökologischen wie auch ökonomischen Betrieb des Bades. Nach Aussage des Bademeisters Oskar Schildknecht ist die neue Technik für die Angestellten eine echte Herausforderung.

Da es am Eröffnungstag regnete, wurde die Attraktivität des Hallenbades deutlich, rund 400 junge und alte Gäste waren da. Die Wasserballer trugen Wettkämpfe aus, es wurde geplantscht und gefeiert und der fröhliche Tag mit einem Ballonflugwettbewerb abgeschlossen.